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Aktuelles aus dem Starkenburger Schachbezirk
Informationen zur Jugendförderung 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Iris Dittmar   
Mittwoch, den 01. September 2010 um 20:34 Uhr

Genau 12 Jugendliche haben sich dieses Jahr zum Förderprogramm mit GM Gennadi Ginsburg angemeldet und sie konnten alle in das Programm aufgenommen werden:

 

My Linh Tran, Sophia Schmalhorst und David Bokemaer (Ladja Roßdorf)

Tim-Niklas Bingert und Alexander Berkes (SK Langen)

Julius Grimm, Jonas Tibke, Jean-Michel Heilmann, Lars Dittmar und Timo Wiewesiek (SF Darmstadt)

Christoph Hoffman (SK Gernsheim) und

Nichola Pons (SC Weiterstadt)

 

Gefördert wird das Programm außer von der Stadt Darmstadt (Sportkreis 33) von den Vereinen Ladja Roßdorf, SK Langen, SF Darmstadt und SC Weiterstadt sowie von dem Bezirk 06 Starkenburg.

 

Der erste Lehrgangstermin ist am 11. September 10:00 Uhr im Spiellokal des SK Langen.

Die weiteren Termine sind (vorbehaltlich einer anderen Vereinbarung mit den Teilnehmern) am 23. Oktober im Bürgerzentrum bei  Ladja Roßdorf und am 21. November im Bürgerzentrum beim SC Weiterstadt.

 

Die Teilnahmegebühr beträgt 30 € je Teilnehmer, wobei je 2 Teilnehmer der fördernden Vereine frei sind.

Für (kostenfreie) Getränke wird während der 3 Termine gesorgt, die Kosten für die Verpflegung mittags sind von den Teilnehmern selbst zu tragen.

 

 

Volker Neitzert

(Lehrgangskoordinator)

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 01. September 2010 um 20:37 Uhr
 
Ladies Cup 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nadim Balotch   
Mittwoch, den 01. September 2010 um 01:33 Uhr

Der diesjährige Ladie´s Cup, das Schnellschachturnier für Frauen und Mädchen, findet am 18. September ab 13.30 Uhr im Bürgerzentrum in Roßdorf statt. Gespielt werden voraussichtlich 7 Runden a´ 20 Minuten. Die Gesamtsiegerin erhält einen Pokal, für alle weiteren Teilnehmerinnen spendet die Bücherinsel Roßdorf Sachpreise.

 
12. Griesheimer Einladungsturnier 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Holger Bergmann   
Sonntag, den 29. August 2010 um 15:25 Uhr
Fotofinish beim 12. Griesheimer Schnellschach-Turnier

Ein Wimpernschlag entschied das 12. Einladungsturnier des SV Griesheim für Vierermannschaften. Verbandsligist König Nied (Gerd Graf, Sebastian Gramlich, Richard Günzler, Sven Perlitz, Oliver Uwira) gewann die Veranstaltung, die am Sonntag im Georg-August-Zinn-Haus stattfand, aufgrund eines Sieges im Stechen gegen die erste Mannschaft des Gastgebers (Holger Bergmann, Joaquin Diaz, Holger Dietz, Markus Nothnagel, Daniel Prenzler). Die beiden Teams prägten die Veranstaltung und blieben im Turnierverlauf ungeschlagen. Außer dem Unentschieden im direkten Vergleich remisierten die Nieder noch gegen FK Babenhausen, während die Griesheimer Mannschaft gegen Titelverteidiger SVG Eppstein eine zweite Punkteteilung zuließ. Da beide Teams mit jeweils 28,5 Brettpunkten auch in der Zweitwertung das gleiche Endergebnis erzielten, musste eine Entscheidung im Blitzschach gefunden werden. Wie schon im regulären Wettkampf endete aber auch der Vergleich mit verkürzter Bedenkzeit 2:2, aber hier hatte König Nied aufgrund der erzielten Siege am ersten und dritten Brett mit 6:4 die bessere Feinwertung und zog damit mit dem knappest möglichen Vorsprung zum Gesamtsieg.
Gute Ergebnisse spielten auch Verbandsligist Ladja Rossdorf und Titelverteidiger SVG Eppstein auf den nächsten Plätzen, während Schachforum Darmstadt mit ausgeglichener Bilanz den fünften Platz belegte. Mit Mannschaften zwischen Starkenburg- und Hessenliga war die Konkurrenz erneut sehr gut besetzt. Das Turnier stand unter der Schirmherrschaft des unabhängigen Griesheimer Bürgermeisterkandidaten Thomas Höhl, der zu Eröffnung und Siegerehrung anwesend war. Er lobte die Organisation der Veranstaltung, die sich im Turnierkalender inzwischen fest etabliert hat. Das 13. Griesheimer Einladungsturnier ist für den letzten August-Sonntag 2011 fest vorgesehen.

Endstand:
1. König Nied 16:2 Mannschaftspunkte/28,5 Brettpunkte, 2. SV Griesheim I 16:2/28,5, 3. Ladja Rossdorf 12:6/22,0, 4. SVG Eppstein 11:7/23,0, 5. Schachforum Darmstadt 9:9/17,0, 6. SC Rödermark/SC Eppertshausen 8:10/14,0, 7. SK Langen 6:12/11,5, 8. FK Babenhausen 5:13/12,0, 9. TEC Darmstadt 4:14/13,0, 10. SV Griesheim II 3:15/10,5.
 
Schiedsrichter-Lehrgang in Langen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Holger Bergmann   
Sonntag, den 22. August 2010 um 13:06 Uhr
Schiedsrichter-Lehrgang in Langen mit 19 Teilnehmern

Mit 19 Teilnehmern war der Lehrgang für Turnierleiter (TL) und Regionale Schiedsrichter (RSR) in Langen sehr gut besucht. Neben Interessenten aus dem Starkenburger Schachbezirk waren auch die Bezirke 5 und 7 vertreten. Unter der Leitung von Fide-Schiedsrichter Holger Bergmann beschäftigten sich die Anwesenden als Schwerpunkt mit den Regeln des Weltschachbundes sowie mit Turnierordnungen auf Landes- und Bezirksebene. Während sechs Schiedsrichter ihre bestehende Lizenzen verlängerten, gab es außerdem zwei RSR- und elf TL-Prüfungen. Diese Prüfung wurde von allen bestanden.

Neue Regionale Schiedsrichter sind Peter Larem (SC Rödermark/SC Eppertshausen) und Pierre Braunberger (SK Bad Homburg).
Die Turnierleiterprüfung absolvierten Vanessa Hiller (Ladja Roßdorf), Wolfgang Koller (SC Sulzbach), Ansgar Burkhard (TEC Darmstadt), Willy Heckwolf (SC Münster), Uwe Mohr (FK Babenhausen), Oliver Neff, Gabriel Saar (beide SGW Schaafheim), Leander Lehnert (SK Langen), Reiner Messer (SC Springer Bad König), Karlheinz Freund (TEC Darmstadt) und Herbert Meisinger (SK Pfungstadt) erfolgreich.
Außerdem verlängerten Carsten Tauber (SC Reinheim/Groß-Bieberau), Nadim Balotch (TEC Darmstadt) und Mathias Leibold (SV Fechenheim) ihre RSR-, sowie Thomas Früchtel (SC Weiterstadt), Bernd Schmenger (SK Pfungstadt) und Markus Kreh (SGW Schaafheim) ihre TL-Lizenzen jeweils um fünf Jahre.
 
Nachruf auf Erich Heilig (1930 - 2010) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Holger Bergmann   
Sonntag, den 15. August 2010 um 10:08 Uhr
Erinnerungen an Erich Heilig

Diejenigen, die erst vor kurzem mit dem Schachsport im Verein begonnen haben, werden Erich Heilig, den langjährigen Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Hessischen Schachverbandes, nicht kennengelernt haben; für alle anderen, die zwischen Landesklasse und Hessenliga für Mannschaften verantwortlich waren oder sich selbst um die Pressearbeit in Bezirk oder Verein kümmerten, war der Frankfurter, Mitglied beim SC König Nied, eine feste Größe und der Pressewart schlechthin.
Journalistisch arbeitete Erich Heilig regional vor allem mit dem Höchster Kreisblatt zusammen; seine Textbeiträge und Fotos wurden aber auch in zahlreichen anderen Tageszeitungen veröffentlicht. Ständig unterstützt wurde er in seiner Arbeit von seiner Frau, die ihn zu Turnieren und Veranstaltungen, von denen er berichtete, oft begleitete.
Als ich selbst 1991 zum Pressewart für den Starkenburger Schachbezirk gewählt wurde, war Erich Heilig auf der HSV-Ebene schon lange im Amt. Er war ein Ansprechpartner, der immer gerne mit einem praktischen Rat weiterhalf und seine langjährigen Erfahrungen teilte.
Insbesondere am Sonntag abend war er an Spieltagen zweifellos der gefragteste Mann der hessischen Schachspieler, denn sein Telefon stand, wenn man sich an die vielen vergeblichen Versuche, das Besetztzeichen des Heilig'schen Anschlusses zu umgehen, erinnert, in der Zeit ab 21:30 Uhr vermutlich nur selten still. Zuvorkommend, freundlich und immer professionell erledigte der Schachfreund aus dem Frankfurter Westen, im Hauptberuf Chemielaborant, seine Arbeit - Spielklasse für Spielklasse, Ergebnis für Ergebnis. Als Bezirkspressewart unterstützte ich ihn gerne bei beim Recherchieren von Lücken in den Ergebnislisten, manchmal bis kurz vor Mitternacht.
Sein Engagement in der Pressearbeit war in jeder Hinsicht vorbildlich, und ich habe es zwar verstanden, aber dennoch bedauert, dass er im zarten Alter von fast 75 Jahren dem Verband nicht mehr als Pressereferent zur Verfügung stehen wollte. Die letzte Saison der gemeinsamen Arbeit war die Spielzeit 2004/2005; auf dem HSV-Kongress im Frühjahr 2005 wurde mit Kai Höllwarth sein Nachfolger gewählt.
Erich Heilig steht für die positive Erfahrung des persönlichen Kontakts und die Umsetzung der klassischen Pressearbeit ohne den modernen Schnick-Schnack, der schneller und einfacher, aber auch schnelllebiger, gesichtsloser und austauschbarer ist. Außer in seinen zahlreichen Artikeln lebt er in seinen ebenso klassischen Fotografien weiter, denen er genauso gründlich seine Zeit widmete, wie seinen Texten. Nach seinem fraglos verdienten Ruhestand fehlte vielen seiner langjährigen Ansprechpartner trotz Internet, E-Mail, Handy und SMS der kurze persönliche Austausch am Spieltag.
Wie der Hessische Schachverband auf seiner Homepage meldet, verstarb Erich Heilig am 5. August im Alter von 80 Jahren nach kurzer Krankheit. Das hessische Schach ist um eine große Persönlichkeit ärmer geworden.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. August 2010 um 15:32 Uhr
 
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