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Geschrieben von: Holger Bergmann
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Sonntag, den 18. April 2010 um 15:17 Uhr |
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Letzte Züge in Starkenburg – die Saison 2009/10 ist beendet
Der Starkenburger Ligakommentar
Die letzte Runde im Starkenburger Schachbezirk versprach aufgrund zahlreicher offener Entscheidungen noch einige Spannung. So in der Starkenburgliga, in der in der Auf- und Abstiegsfragen der Klärung bedurften. Tabellenführer Turm Breuberg verteidigte den Spitzenplatz mit einem hart umkämpften 5:3-Sieg bei Aufsteiger SK Eberstadt und spielt in der kommenden Saison überregional in der Landesklasse Süd. Verfolger TEC Darmstadt nutzte auch der 7:1-Kantersieg bei SV Griesheim III nichts mehr. Die Darmstädter müssen 2010/11 einen neuen Anlauf nehmen. Denkbar knapp gescheitert ist auch der Tabellendritte SC Reinheim, doch sechs Minuspunkte sind für einen Meisterschaftsanwärter bei einem halbwegs normalen Saisonverlauf doch eine ganze Menge. Nur: Was war in dieser Saison schon normal? Zwischenzeitlich durfte der geneigte Beobachter den Eindruck gewinnen, keiner wolle wirklich aufsteigen, so instabil waren die Teams, die gerade den Favoritenschild erklommen hatten. Wirklich absteigen wollte freilich auch keiner, doch getroffen hat es – bedingt durch den Abstieg des SC Rödermark aus der Landesklasse Süd – zwei Teams, eine Quote, die sich bis in die Kreisklasse B durchzieht und sich erst in der C-Klasse auf eine Mannschaft reduziert, weil dort nur neun Aufrechte am Start waren. Mit immerhin sechs Punkten auf der Habenseite spielen SC Eppertshausen und SK Eberstadt im nächsten Jahr in der Bezirksklasse, wobei SC Eppertshausen und SC Rödermark wohl zusammenfinden werden. Angesichts massiver Aufstellungsprobleme verzichtete SC Eppertshausen ganz auf das letzte Spiel gegen SK Gernsheim II, was für die Gäste eine Steilvorlage zum Klassenerhalt war. Die Situation des SK Eberstadt hatte dieses auf den ersten Blick recht wuchtige Ergebnis allerdings nicht verändert, denn etwas Zählbares musste der Aufsteiger auf alle Fälle holen. Die anderen Mannschaften waren vor der letzten Runde weit genug weg, um aus dem Schneider zu sein, aber SV Griesheim III, FK Babenhausen und SC Weiterstadt hatten in dieser Spielzeit zumindest vorübergehend einige Sorgen.
Völlig verändert hat sich das Tabellenbild auf den Aufstiegsplätzen in der Bezirksklasse. SK Langen II gewann den Gipfel beim SC Ober-Ramstadt mit 5:3 und sicherte sich Meisterschaft und Aufstieg. Begleitet wird das Team von Ladja Roßdorf II, obwohl man gegen SK Dieburg nicht über ein 4:4 hinauskam. Die Roßdörfer Mannschaft profitierte von einer starken Vorstellung des SK Langen III beim unerwarteten 5,5:2,5-Erfolg gegen Schachforum Darmstadt II, der die Darmstädter gemeinsam mit SC Ober-Ramstadt auf den unerfreulichen dritten Platz, für den man sich so gar nichts kaufen kann, zurückwarf. In der Abstiegsfrage waren mit TEC Darmstadt II und SK Pfungstadt die beiden Kandidaten vorzeitig gefunden, wobei die Pfungstädter zum Abschluss den direkten Vergleich zu ihren Gunsten entscheiden konnten.
Die Kreisklasse A war durch einen Protestfall durch alle Instanzen zwischen den Spitzenteams SK Gernsheim III und Schachforum Darmstadt III gewürzt, der seit dem dritten Spieltag in der Luft hing. Die Entscheidung, die eine strittige Partie fortsetzen zu lassen, machte aus dem ursprünglichen Unentschieden einen knappen Sieg für die Darmstädter. Aufgestiegen sind schließlich beide dank eigener Sieg zum Abschluss. Dass die Konkurrenz aus Bad König bei Turm Breuberg II nicht über ein Remis hinauskam, war bei den eigenen Ergebnissen in der Endabrechnung nicht einmal mehr entscheidend. Am Tabellenende erwischte es neben SC Reinheim II auch SC Weiterstadt III, das den Vergleich mit SC Groß-Zimmern II sehr deutlich verlor.
In der Kreisklasse B steigt neben SK Gernsheim IV auch SK Pfungstadt II auf, obwohl der Tabellenzweite im Spitzenspiel eine herbe Niederlage einfuhr. Die Konkurrenz von FK Babenhausen II konnte die Gunst der Stunde nicht nutzen und verlor in gleicher Höhe überraschend gegen Ladja Roßdorf III. Neben SC Ober-Ramstadt II, die eine furchtbare Saison ohne jeden Punktgewinn verkraften mussten, steigt auch SK Langen IV ab. Das ist bei immerhin sieben Mannschaftspunkten bitter, doch wenn das Schlusslicht gar nichts holt, hat der Vorletzte meistens recht viele Punkte. Die Spanne von fünf Punkten vom Zweiten zum Vorletzten ist aber außergewöhnlich gering.
SC Münster II setzte sich in der C-Klasse mit einem Zähler Vorsprung gegenüber SK Gernsheim V und SC Groß-Umstadt II durch. Während der Tabellenführer gegen den einzigen Absteiger SC Groß-Zimmern III sicher gewann, setzte sich SK Gernsheim V mit einem halben Brettpunkt im Fernduell gegen SC Groß-Umstadt II durch.
Die Kreisklasse D hat schon seit Dezember 2009 die Saison beendet, so dass ich nur an die Aufsteiger SK Langen VI und SC Rödermark III erinnern möchte.
SC Rödermark IV hat in der Zusatzklasse E eine beeindruckende Saison gespielt. Die Mannschaft gewann alle Wettkämpfe und arbeitete einen Sechs-Punkte-Vorsprung auf die Nächstplatzierten heraus.
Alle Ergebnisse und Tabellen stehen unter dem Vorbehalt, dass der zuständige Turnierleiter Peter Knoblauch aufgrund der Spielberichtskarten nicht noch Änderungen vornimmt.
Ich danke allen Spielern und Betreuern in den jeweiligen Teams für die gute Zusammenarbeit während der gesamten Saison. Ohne dieses harmonische und zuverlässige Zusammenspiel wären die Schnelle der Informationen und die Standards der Pressearbeit nicht wie gewünscht umzusetzen.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 20. Mai 2010 um 20:08 Uhr |
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Geschrieben von: Administrator
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Montag, den 15. März 2010 um 08:02 Uhr |
Entscheidungen in der Starkenburgliga in den April vertagt – Absteiger in der Bezirksklasse stehen fest
Die Saison 2009/10 bleibt im Schachbezirk Starkenburg weiterhin spannend. In der höchsten Klasse, der Starkenburgliga, ist noch keine Entscheidung gefallen. Allerdings deutet im Titelrennen vieles auf Turm Breuberg hin, nachdem die Odenwälder mit dem Remis gegen Angstgegner SC Weiterstadt die Tabellenführung verteidigen konnten. Mit einem Zähler Vorsprung auf TEC Darmstadt und SC Reinheim geht man ins letzte Spiel gegen Aufsteiger SK Eberstadt, das freilich gewonnen werden muss. TEC Darmstadt verbesserte sich mit dem 6,5:1,5-Kantersieg gegen die Eberstädter auf den zweiten Platz, ist aber auf Schützenhilfe angewiesen, um im Finale noch ganz nach vorne zu ziehen. Zudem haben die Darmstädter mit SV Griesheim III vermutlich keine ganz einfache Aufgabe. Auch SC Reinheim hat noch eigene Titelchancen, doch für den Tabellendritten war das Remis beim SC Groß-Zimmern in der Praxis sicherlich zu wenig. Angesichts zweier besser platzierter Teams und eines relativ schlechtes Brettpunktverhältnisses sind die Aussichten auf den Platz an der Sonne auch im Falle eines eigenen Sieges gegen FK Babenhausen nurmehr theoretischer Natur.
Die wetterwendischen Griesheimer retteten sich mit dem hohen 6:2-Sieg beim SK Gernsheim II vorzeitig aus dem Tabellenkeller. So gut wie am Ziel ist auch FK Babenhausen, wovon der geneigte Beobachter noch vor einigen Runden nicht unbedingt ausgehen konnte.
Die wirklich gefährdete Zone fängt mit SC Weiterstadt an, doch der Vorsprung von einem Punkt auf die Abstiegsplätze könnte ein entscheidendes Plus sein. Denn SK Eberstadt hat als Tabellenachter mit dem Aufstiegskandidaten Turm Breuberg eine ganz schwere Aufgabe vor sich, und SC Eppertshausen und SK Gernsheim II spielen gegeneinander. So könnte es sein, dass die Saison auch für Schlusslicht SK Gernsheim II noch gut ausgeht – ein eigener Sieg im April vorausgesetzt.
In der Bezirksklasse sind noch beide Aufstiegsplätze zu vergeben. SK Langen II und Ladja Roßdorf II lösten ihre Aufgaben gegen die Absteiger TEC Darmstadt II und SK Pfungstadt jeweils mit 6:2 souverän. SC Ober-Ramstadt wahrte seine Chancen mit einem 5:3-Sieg bei Schachforum Darmstadt II. Da SK Langen II und SC Ober-Ramstadt in der Schlussrunde noch gegeneinander spielen, könnte der Weg für Ladja Roßdorf II frei sein. Die Chancen vor der letzten Partie gegen SK Dieburg sind jedenfalls sehr gut. Auch Schachforum Darmstadt II hat noch intakte praktische Aussichten, ein eigener Sieg gegen SK Langen III und Schützenhilfe zum Beispiel aus Ober-Ramstadt vorausgesetzt. Am Tabellenende sind die Würfel hingegen gefallen: TEC Darmstadt II und SK Pfungstadt steigen in die Kreisklasse A ab. Aufsteiger SK Langen III holte beim Auswärtssieg gegen SC Weiterstadt II die entscheidenden fehlenden Punkte und kann nicht mehr absteigen.
Auch in den Kreisklassen sind erste Entscheidungen vorzeitig gefallen. Nicht in der Kreisklasse A, wo SK Gernsheim III, Schachforum Darmstadt III, SK Bad König und Turm Breuberg II um zwei Tickets für die Bezirksklasse streiten. Die Chancen der beiden erstgenannten Teams sind allerdings am besten, zumal die Konkurrenz zum Schluss gegeneinander zu spielen hat. In der Abstiegszone steht mit SC Reinheim II der erste Absteiger fest. Eine kampflose Niederlage am achten Spieltag war der letzte Tiefpunkt einer missratenen Saison. SC Weiterstadt III hat es in der letzten Runde hingegen noch selbst in der Hand, das rettende Ufer zu erreichen, sofern man gegen die direkte Konkurrenz SC Groß-Zimmern II gewinnt. Durch diese Konstellation ist das Risiko der SGW Schaafheim nur noch sehr minimal, zumal in der Schlussrunde gegen Absteiger SC Reinheim II auch selbst gepunktet werden kann.
Erster Aufsteiger in die Kreisklasse A ist SK Gernsheim IV. Der Spitzenreiter in der Kreisklasse B geht mit drei Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten in die letzte Partie gegen SK Pfungstadt II. Der Tabellenzweite darf zumindest keine Katastrophe erleben, denn Verfolger FK Babenhausen II hat mit Ladja Roßdorf III ein abstiegsgefährdetes Team, das zu seiner Partie am achten Spieltag nicht antreten konnte. Dieses Missgeschick passierte auch SC Ober-Ramstadt II, dem feststehenden ersten Absteiger. SK Langen IV kann sich als Vorletzter durchaus noch retten, auch wenn auf einen Nichtabstiegsplatz derzeit zwei Punkte fehlen. Doch das letzte Spiel gegen das punktlose Schlusslicht SC Ober-Ramstadt II bei nicht ganz einfachen Aufgaben der direkten Konkurrenz aus Goddelau und Roßdorf wahrt die eigenen Chancen.
In der Kreisklasse C gibt es noch vier Kandidaten für zwei Aufstiegsplätze, wobei Spitzenreiter SC Münster II angesichts eines Vorsprungs von einem Punkt und der noch ausstehenden Partie gegen den bislang erfolglosen Absteiger SC Groß-Zimmern III exzellente Perspektiven besitzt. SK Gernsheim V hat mit Schachforum Darmstadt IV sicherlich die einfachere Aufgabe der verbleibenden drei Kandidaten, denn SC Groß-Umstadt II und SC Weiterstadt IV spielen gegeneinander. Im Tabellenkeller muss nicht mehr gezittert werden, denn es gibt mit SC Groß-Zimmern III nur einen Absteiger.
Der Meister in der Zusatzklasse E ist ebenfalls gefunden: SC Rödermark IV steht verlustpunktfrei als Erster fest. Auf- und abgesteigen kann in dieser Klasse, die mit jeweils zwei spielfreien Teams eine verzwickte Saison so gut wie hinter sich gebracht hat, aber bekanntlich niemand.
Bis zum letzten Spieltag am 18. April gibt es nun eine längere Pause. Für die meisten Teams geht es allerdings, wie wir gesehen habe, zum Schluss noch einmal um wichtige Punkte.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 20. Mai 2010 um 20:10 Uhr |
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Geschrieben von: Administrator
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Freitag, den 12. März 2010 um 23:08 Uhr |
Starkenburger Schachbezirk – 21.2.2010
Die Starkenburgliga bleibt für Tabellenführer ein heißer Stuhl. Auch SC Reinheim konnte die Spitze nicht verteidigen und fiel nach dem 3:5 im direkten Vergleich hinter Turm Breuberg zurück. Die Odenwälder liegen zwei Runden vor Schluss nun immerhin vier Punkte vor dem mutmaßlich zweiten Abstiegsplatz, was in dieser Hinsicht einige Sicherheit geben sollte. Ob sich aber wirklich ganz oben halten kann, ist eingedenk der Tatsache, dass in dieser Klasse heuer jeder jeden schlagen kann, längst nicht ausgemacht. Und der nächste Gegner – SC Weiterstadt – gehörte bislang nicht gerade zur Laufkundschaft von Turm Breuberg, eher im Gegenteil. Verfolger SC Reinheim hält durchaus noch gute Karten, hat aber mit SC Groß-Zimmern und FK Babenhausen ein Restprogramm, das es in sich hat. In dieser Hinsicht hat der TEC auf Platz 3 ebenfalls noch allen Anlass zur Hoffnung. Die Darmstädter haben mit dem 6:2-Sieg in Weiterstadt ihr Brettpunktekonto saniert und haben mit SK Eberstadt und SV Griesheim III zumindest auf dem Papier ein lösbares Restprogramm. Aufsteiger SC Groß-Zimmern steht punktgleich auf Platz 4 und ist auch noch im Hut, doch beim nächsten Mal ist dann ein Sieg gegen Reinheim ein Muss. Alle anderen Teams müssen den Taschenrechner im Abstiegskampf aktivieren. Weil es andauernd Überraschungen gibt, hat sich die Situation von SK Gernsheim II trotz des überzeugenden 5,5:2,5-Sieges bei Aufsteiger SK Eberstadt keineswegs entspannt. Der Tabellenletzte liegt noch immer zwei Punkte hinter dem rettenden Ufer zurück. Aus den verbleibenden Partien gegen SV Griesheim III und SC Eppertshausen sind meines Erachtens mindestens drei Punkte notwendig, wenn nicht sogar zwei Siege. Denn diesmal ist es nicht unwahrscheinlich, dass der zweite Absteiger, so es denn überhaupt einen geben wird, acht Punkte auf die Habenseite gebracht haben wird. Mit Blick auf das Restprogramm muss sich SK Eberstadt Sorgen machen, denn TEC Darmstadt und Turm Breuberg sind ziemliche Brocken. Auch Eppertshausen steckt in einer prekären Lage, denn hier wartet mit FK Babenhausen und SK Gernsheim II nur noch die direkte Konkurrenz. Nach der nächsten Runde am 14. März werden wir vermutlich alle schlauer sein.
Tabellenführer Ladja Roßdorf II hat in der Bezirksklasse die Chance zur Vorentscheidung nicht genutzt. Das 3:5 gegen Verfolger SK Langen II erweitert das Feld der Aufstiegskandidaten auf vier Teams: Schachforum Darmstadt II, SK Langen II, Ladja Roßdorf II und SC Ober-Ramstadt, wobei der aktuelle Tabellendritte Ladja Roßdorf II den Vorteil hat, mit dem einfachsten Restprogramm keinen direkten Vergleich mehr spielen zu müssen. Die Abstiegsfrage klären SK Pfungstadt, TEC Darmstadt II und SK Langen III untereinander, wobei die beiden erstgenannten Teams noch aufeinandertreffen.
In der Kreisklasse A ist SK Bad König ganz nach vorne gezogen. Die Kurstädter liegen zwei Punkte vor einem Nicht-Aufstiegsplatz und haben gute Chancen, sich für die Bezirksklasse zu qualifizieren. Ebenfalls aussichtsreich sind SK Gernsheim III und Schachforum Darmstadt III platziert, während Turm Breuberg II und SV Griesheim IV schon auf Ausrutscher der Konkurrenz bauen müssen, wenn es noch ganz nach oben gehen soll.
SK Gernsheim IV liegt in der Kreisklasse B angesichts von vier Zählern Vorsprung auf den Tabellendritten eindeutig auf Aufstiegskurs. Dennoch stehen die direkten Vergleiche mit den Verfolgern noch aus, so dass der eine fehlende Punkt erst noch erspielt werden muss. Am Tabellenende ist SC Ober-Ramstadt II praktisch abgestiegen, und auch SK Langen IV ist dann in Not, wenn es aufgrund der Entwicklung in den oberen Schachklassen einen zweiten Absteiger geben sollte, was derzeit befürchtet werden muss.
Das Tabellenbild in der Kreisklasse C ist nicht ganz sauber, weil immer ein Team spielfrei ist. SC Münster II und SC Weiterstadt IV liegen mit drei Minuspunkten auf den beiden Aufstiegsplätzen, doch die Verfolger SC Groß-Umstadt II und SK Gernsheim V sind auch noch im Rennen. Am Tabellenende hilft SC Groß-Zimmern III nach sechs Niederlagen nur noch eine Trendwende mit zwei Siegen, aber das ist angesichts des bisherigen Saisonverlaufs wenig wahrscheinlich.
Bleibt die Zusatzklasse E, die mit zwei spielfreien Teams aufwartet und dadurch noch unkalkulierbarer ist. Dennoch ist SC Rödermark IV so gut wie sicher Meister dieser Klasse, denn obwohl man schon zweimal aussetzte, liegt die Mannschaft verlustpunktfrei in Führung. Ein Punkt aus den letzten beiden Partien genügt, um die Meisterschaft in der E-Klasse, die nicht mit Aufstiegswürden verbunden ist, auch theoretisch unter Dach und Fach zu bringen.
Die Starkenburger Schachklassen pausieren nun bis zum 14. März. Das nächste Ereignis im Starkenburger Schach ist nun der Bezirkstag am 27.2. beim TEC Darmstadt.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 20. Mai 2010 um 20:10 Uhr |
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6. Spieltag am 31.01.2010 |
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Geschrieben von: Nadim Balotch
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Dienstag, den 06. April 2010 um 11:37 Uhr |
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Griesheimer Erfolge in 2. Bundesliga und Verbandsliga Süd – Schachforum mit Abstiegssorgen – Spannung um Starkenburg-Meisterschaft
Der Starkenburger Liga-Kommentar
Nach einer längeren Winterpause geht es an den Schachbrettern mit der Saison 2009/10 weiter. Wir nähern uns dabei dem letzten Saisondrittel.
Aus Starkenburger Sicht können wir zunächst einen Blick in die 2. Bundesliga werfen. Dort steht Aufsteiger SV Griesheim nach einem rundum gelungenen Saisonstart mit 9:1 Punkten ganz oben. Die südhessischen Strategen hatten eigentlich das Ziel, mit einer nicht zu schlechten Ausbeute in die letzten Spiele zu gehen, damit man die Mission Klassenerhalt, an der man zuletzt in der Westgruppe der 2. Liga wegen eines halben fehlenden Brettpunktes scheiterte, vielleicht diesmal erfolgreicher absolvieren könnte. Ich weiß zwar nicht, ob theoretisch noch etwas passieren kann, aber ein Tabellenführer ist vier Runden vor Schluss noch selten abgestiegen. In der Praxis hat der Aufsteiger sein Saisonziel vorzeitig erreicht.
SV Griesheim II weiter auf Titelkurs – Schachforum Darmstadt in Abstiegsnot
In der Verbandsliga Süd sind die Chancen von SV Griesheim II auf Meisterschaft und Aufstieg weiter gestiegen. Dem Tabellenführer gelang bei Verfolger SG Bensheim ein hart umkämpfter 4,5:3,5-Erfolg. Die zweite Mannschaft des Zweitligisten hat damit einen weiteren Konkurrenten im direkten Vergleich geschlagen. Eine Vorentscheidung ist aber trotz eines Zwei-Punkte Vorsprung noch nicht gefallen, denn mit König Nied, SC Heusenstamm und Ladja Roßdorf haben die Südhessen noch ein schweres Restprogramm im letzten Saisondrittel.
Aufsteiger Ladja Roßdorf ist nach der 3,5:4,5-Niederlage beim SC Frankfurt-West mit ausgeglichenem Punktekonto ins Mittelfeld zurückgefallen. Das Team konnte nicht vollständig antreten, musste deswegen ein Spiel kampflos abgeben und verlor zudem eine Partie entsprechend der Turnierregeln durch ein klingelndes Handy ihres Spielers.
Für Schachforum Darmstadt wird die Luft hingegen immer dünner. Nach der deutlichen 2,5:5,5-Niederlage im Derby beim SK Gernsheim stecken die Bessunger mitten im Abstiegskampf. Angesichts eines schweren Restprogramms kommt insbesondere der nächsten Partie beim SC Frankfurt-West eine hohe Bedeutung zu. Gegner SK Gernsheim hat hingegen mit dem ersten Saisonsieg den Anschluss ans hintere Mittelfeld hergestellt und hat jetzt gute Perspektiven, den Klassenerhalt sicherzustellen.
In der Landesklasse Süd bestätigte das unter gegensätzlichen Vorzeichen stehende Starkenburger Derby zwischen SC Rödermark und SK Langen die seitherigen Trends. Die Gastgeber operieren weiterhin glück- und erfolglos und stehen nach der knappen Niederlage mit dem Rücken zur Wand. Allerdings bietet das Restprogramm gegen unmittelbare Konkurrenten auch noch die Chance, den Klassenerhalt aus eigener Kraft noch zu erreichen. SK Langen bleibt nach dem Auswärtserfolg hingegen im Rennen um Meisterschaft und Aufstieg und hat somit die Chance, nächstes Jahr in der Verbandsliga Süd zu spielen.
Spannend bleibt es in der Starkenburgliga, die einmal mehr mit kuriosen Ergebnissen aufwartet. Nach dem Erfolg beim TEC Darmstadt heißt der neue Spitzenreiter SC Reinheim. Doch bei dem bislang zu beobachtenden Hin und Her sind drei Spiele noch eine ganze Menge Stoff, so dass sich die einen Punkt im Rückstand befindlichen Verfolger Turm Breuberg und SC Groß-Zimmern ebenfalls noch konkrete Hoffnungen machen dürfen. Das Duell gegeneinander endete mit einer in dieser Höhe keinesfalls erwarteten Klatsche für den Aufsteiger aus Groß-Zimmern, der die Saison bis dato sehr überzeugend absolviert hatte. TEC Darmstadt hat hingegen das Siegen restlos verlernt. Dem Pokalaus am Donnerstag gegen Schachforum Darmstadt folgte die Niederlage gegen die neuen Könige des Spieltags aus Reinheim. Das schwer zu kalkulierende Spiel in der Starkenburgliga sorgt auch für Spannung im Abstiegskampf, denn der Vierte (TEC Darmstadt) liegt lediglich zwei Punkte vor dem Neunten (FK Babenhausen). Wichtige Punkte gewannen SK Eberstadt und SC Weiterstadt, während FK Babenhausen und SV Griesheim III nach dem Remis gegeneinander weiterhin beide als konkrete Kandidaten für einen Abstiegsplatz in die Bezirksklasse im Hut bleiben. Dies gilt natürlich noch verstärkt für Schlusslicht SK Gernsheim II, das stark ersatzgeschwächt gegen SC Weiterstadt beim 2:6 regelrecht unterging. Doch das Restprogramm des Tabellenletzten gegen SK Eberstadt, SV Griesheim III und SC Eppertshausen wahrt die Hoffnung auf einen rettenden Schlussspurt zum Nichtabstiegsplatz.
In der Bezirksklasse verteidigte Ladja Roßdorf II die Tabellenführung mit einem ziemlich glücklichen Unentschieden beim Verfolger Schachforum Darmstadt II. Dies ist weniger der Blick durch meine lokale Darmstädter Brille als vielmehr das, was mir von als objektiv bekannten Augenzeugen von diesem Spiel berichtet wurde. Von den Verfolgern blieb nur SK Langen II mit einem Pflichtsieg gegen Schlusslicht SK Pfungstadt auf Kurs, denn SC Ober-Ramstadt leistete sich beim Remis in Münster einen Punktverlust. Neben Pfungstadt haben am Tabellenende nach erneuten Niederlagen auch TEC Darmstadt II und Aufsteiger SK Langen III berechtigte Sorgen.
Dagegen hat sich in der Kreisklasse A das Tabellenbild recht übersichtlich sortiert. Mit SK Gernsheim III und SK Bad König stehen zwei Favoriten auf den beiden Aufstiegsplätzen. Zurückgefallen ist Schachforum Darmstadt III mit einer unerwarteten Niederlage bei SC Groß-Zimmern II. Im vorderen Drittel fest verortet sind außerdem die Aufsteiger Turm Breuberg II und SV Griesheim IV, die einmal mehr punkten konnten. Der Rest der Liga muss sich mit dem Abstieg beschäftigen, wobei die Chancen von SC Reinheim II nach dem Debakel in Bad König noch geringer geworden sind. Denn neben einem Mannschaftspunkt Rückstand auf die unmittelbare Nachbarschaft beklagt man auch ein Brettpunktverhältnis, das unter aller Kritik ist.
Ein ähnliches Bild bietet die Kreisklasse B, in der mit SK Gernsheim IV und SK Pfungstadt II ebenfalls zwei Teams vorneweg marschieren. Beide gehen mit drei Punkten Vorsprung vor SK Eberstadt II auf die Zielgerade, an deren Ende in der letzten Runde noch der direkte Vergleich steht. Ob die Verfolger den Rückstand bis dahin aber entscheidend verkürzen können, wage ich in der Prognose einfach einmal zu bezweifeln. Meines Erachtens sehen wir hier schon die beiden Teams, die sich für die Kreisklasse A der Saison 2010/11 qualifizieren. Sollte es bei einem Absteiger bleiben, dann dürfte SC Ober-Ramstadt II nicht mehr zu retten sein. Die Mannschaft hat sechsmal verloren und liegt vier Punkte hinter dem Vorletzten SK Langen IV. Wenn es allerdings zwei Absteiger gibt, dann wird es sehr spannend, denn der Vierte (SC Rödermark II) liegt nur zwei Punkte vor dem Langener Team.
Für Spannung ist auch in der Kreisklasse C gesorgt, denn auch hier gibt es niemanden, der einen Durchmarsch androhen würde. Drei Minuspunkte hat jede Mannschaft schon gesammelt, so dass es für die ersten beiden Aufstiegsplätze immerhin noch sechs Kandidaten gibt. Für SC Groß-Zimmern III wird es dagegen nicht einfach, den Abstieg noch zu verhindern, denn im Moment hat man drei Punkte Rückstand auf die unmittelbare Konkurrenz aus Bad König und Gernsheim. Die Chancen des Tabellenletzten sind dennoch intakt, denn die beiden direkten Vergleiche kommen noch – nur muss man diese auch gewinnen, sonst war’s das.
Während die Kreisklasse D schon fertig ist, schleppt die Zusatzklasse E zwei kampflose Spiele durch die restliche Saison. Von den acht Teams hat alleine SC Rödermark IV noch eine weiße Weste und ist, obwohl man schon zweimal aussetzen musste, damit Spitzenreiter. Die Mannschaft ist also klarer Favorit auf die Meisterschaft in der Zusatzklasse E, die bekanntlich nicht mit Aufstiegsehren verbunden ist. |
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